Letztes Jahr hatte ich ein Gespräch mit

Thomas, es ging um eine fotografische Begleitung – während der Kirschblüte – welche in Japan ja von Bedeutung ist…
Leider machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung.
Heute nun aber konnten wir alles nachholen.
Die Kirschblüte war zwar vorbei, aber dafür hatten wir ein herrliches Wetter.
Als ich auf dem Parkplatz ankam, empfing mit Thomas mit einem strahlenden Lächeln, jedoch noch etwas müde vom vorangegangenen Abend am Feuer in kleiner Runde.
Wir betraten das Dojo und gingen erstmal zum Aufenthaltsraum, um alles für den heutigen Tag zu besprechen und, mit einem schönen Schluck Kaffee, munter zu werden.
Ich bat ihn – mal schnell – das Gelände abzugehen, bevor sich die Vater/Sohn-Gespanne, und das Mama/Tochter-Gespann, zu uns gesellten.
„Schnell geht bei uns doch gar nicht Jana, das weißt du doch.“ antwortete er mir.
Ich weiß, sagte ich:
„Yukkuri“
– das Japanische Wort für „langsam“ – darüber hatte mir Thomas im letzten Jahr berichtet, als er – während seiner Reise durch Japan – nachts nach dem Wort suchte, welches für ihn wichtig ist…
Als erste Location wählten wir den „Schwarzgürtel-Garten“, vor dessen Eingangstor man über einen Stein mit Fußabdrücken gehen musste.
Kleine rechts und Große links.
Matthias

befreite diese sorgfältig vom Laub und erklärte mir die Bedeutung:

mit kleinen Füßen geht man hinein und mit Großen wieder hinaus…
Weiter ging es zum Trainingsplatz, auf dem wir während des freien Trainings, die einzelnen Parteien ins Porträt nahmen.
Zum Schluß gab es noch etwas Spaß auf dem Reifenparcours.
Vielen Dank für den Einblick in eine kleine Welt voller Präzision, alten Werten, Herz und Kraft – danke das ich ein paar Impressionen teilen darf.
Es war mir eine Ehre. 😉

geschrieben von Jana Hauke Fotomana